Chronik von See
Die Geschichte meiner Heimat
 
 

20. Jahrhundert


1900 Dezember als Besitzer des örtlichen Gerichtskretschams wird Herr A. Holtschke aus Görlitz genannt
1901 28. Juli die durch den Kaufmann Hermann C.J. Fölsch in See neu erbaute Schule wird eingeweiht
(Zeichnung: Schule)
1906   Richard Bruchmann beginnt seine Dienstzeit als Lehrer in See
(Foto: Lehrer Bruchman um 1928)
(Foto: Lehrer Bruchman um 1937)
1908 24. August Georg Albrecht wird Pfarrer in See
1909   Bau einer Wasserleitung von der Krähenhütte bis zu einem Brunneständer an der Straße vor der Schule
    in See wird das Kreis-Sängerfest ausgetragen
1910   Walter Tschierschke beginnt seine Dienstzeit als Lehrer in See
1911   die Installationsarbeiten für elektrisches Licht in See beginnen
1913   Gründung des Arbeiterradvereins
1915   Schließung der Ziegelei von August Tischer auf der Zeche-Moholz
1917 August die Glocken werden zu Kriegszwecken abgeholt
1920 20. März im Zuge des Kapp-Putsches trifft ein Reichswehrkommando auf See
1924 8. November die Gemeinde See gründet unter dem 1. Vorsitzenden, Bezirksschorn­steinfegermeister Moritz Bieberstein eine Freiwillige Feuerwehr
(Foto: 1. freiw. Feuerwehr See)
1926   Minna Wegner beendet nach 31 Jahren ihre Dienstzeit als Lehrerin in See
1928   zwischen Kirche und Krähenhütte entsteht "Die Siedlung"
  Januar Pfarrer Dr. Lichterfeldt gründet die Evangelische Frauengruppe von See/Moholz
1929 1. März Karl August Gottlob Johannes Lichterfeld wird Pfarrer in See
1931 3. Februar der Landjäger Martin Scholz aus Thräna wird gegen 14:00 Uhr von einer Gerichtsverhandlung kommend in der Kurve zwischen See und Niesky (Denkmalkurve) ermordet
(Foto: Denkmal)
(Foto: Denkmal)
(Foto: Denkmal)
1930   Bau einer Turnhalle durch den Arbeiter-Sportverein See zwischen Schule und der "Siedlung"
1933   die durch Hermann C.J. Fölsch in See erbaute Schule erhält ihr jetziges Spitzdach
1934   Paul Bieneck übernimmt die Geschäfte der Bäckerei und Kolonialwarenhandlung von seinem Vater Franz
(Foto: Paul Bieneck)
  30. Januar Gründung eines Kaninchenzüchtervereins
1937   Richard Bruchmann beendet nach 29 Jahren seine Dienstzeit als Lehrer in See
1938   Eingemeindung von Moholz und Zeche
  31. Oktober Paul Bieneck erhält in Liegnitz seinen Meisterbrief und führt in See das Geschäft als Bäckermeister
1942 Januar die Glocken werden erneut zu Kriegszwecken abgeholt
1945   Walter Tschierschke beendet nach 35 Jahren seine Dienstzeit als Lehrer in See
  17. April der Krieg rückt näher, See wird evakuiert
  18. April der Krieg erreicht See
  13. Mai Franz Kuscher wird erster Bürgermeister der Nachkriegszeit
1946   die bäuerliche Einzelwirtschaft lindert Hunger und Not in der Nachkriegszeit
(Foto: Lange Straße)
(Foto: Mittelstraße 5)
    Ilse Queisser beginnt ihre Dienstzeit als Lehrerin in See
  17. Februar die Grenzpfähle für die Bodenreform werden gesetzt
1948   Heinz Queisser beginnt seine Dienstzeit als Lehrer in See
1951   in der Eingangshalle der Kirche werden hölzenerne Gedenktafeln für Gefallene und Vermisste des 2. Weltkrieges angebracht
  5. September Eröffnung des Genesungsheimes im See'r Schloss
(Foto: Genesungsheim)
(Foto: Genesungsheim)
(Foto: Belegschaft)
(Foto: Personal)
1952 19. November Gründung des Evangelischen Posaunenchores unter Leitung von Martin Holtschke
(Foto: Posaunenchor im Advent)
    in einer Verwaltungsreform kommt See zum Kreis Niesky, Bezirk Dresden
  24. Juli Gründung der LPG „Ernst Thälmann“
(Foto: LPG)
1953   Begradigung des Seegrabens
  1. Dezmeber in See wird eine Kinderkrippe eröffnet
(Foto: Krippe)
(Foto: Karussell)
1955   Hermann Stieb wird Pfarrer von See
(Foto: Pfr. Hermann Stieb)
  10. Juli Eröffnung eines neuen Kindergartens
(Foto: Eröffnung)
(Foto: Kindergarten)
1956   Gisela Kleicke beginnt ihre Dienstzeit als Lehrerin in See
(Foto: Gisela Kleicke mit Klasse)
    die Feuerwehr erhält ein neues Gerätehaus
(Foto: Feuerwehrgerätehaus)
1958   nachdem die alte Tischlerei zu klein wurde, gründete sich die Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH) "Neuer Weg" mit neuen Produktionsräumen
(Foto: PGH)
    auf dem Gebiet des Schäferberges entstehen neue Einfamilienhäuser
(Foto: Otto-Nuschke-Straße)
(Foto: Zum Stausee)
    hinter dem See'r Kindergartengebäude entsteht ein "Planschbecken"
(Foto: Bauarbeiten)
  12. März auf dem Friedhof wird eine unter Naturschutz stehende, uralte Eiche gefällt (ca. 500 Jahre)
(Foto: gefällte Eiche)
(Foto: gefällte Eiche)
(Foto: gefällte Eiche)
1960   da der Rat des Kreises seit sechs Jahren keine Baugenehmigung für eine Leichenhalle erteilt, wird der Geräteschuppen des Friedhofs als würdige Aufbahrungsstätte hergerichtet
    Statistik: der Ortsteil Zeche zählt 120 Einwohner
1962   Ursula Hinzer wird Gemeindeschwester in See
(Foto: Schwester Ursel)
1965   Umbau der See'r Bäckerei
(Foto: Bäckerei 1965)
1967   Baubeginn eines Wohnblockes mit 24 Wohneinheiten am Koseler Weg (Neubau)
(Foto: Neubau)
1970   die hohe Turmspitze der See'r Kirche wird durch ein wesentlich flacheres Zeltdach ersetzt
(Foto: Kirche um 1970)
  November erstmalig findet am Koseler Weg (die sog. Pflaumenallee) das Abfischen des Schwemmteiches statt
(Foto: Schwemmteichfischen 2010)
(Gemälde: Schwemmteichfischen)
1971   der Kindergarten erhält ein ausgedientes Jagdflugzeug zu Spielzwecken
(Foto: Flugzeug)
1972 April See'r Angler, die bisher im Angleverein Niesky organisiert waren, gründen unter dem ersten Vorsitzende Max Wieczorek eine eigene Ortsgruppe. Die Ortsgruppe See des Anglervereins Niesky ist in dieser Form bis heute aktiv.
(Foto: Max Wieczorek)
1972 1. April Hannelore Eichler übernimmt die Leitung des Kindergartens
1973 4. November Johannes Hartmann wird durch Superintendent Lehmann als Pfarrer in See eingeführt. Seine Frau Rosemarie übernimmt künftig die kirchenmusikalischen und katechistischen (religionspädagogischen) Aufgaben.
1974 1. April See mit Zeche-Moholz wird Ortsteil von Niesky
  August die erste ökumenische Kirchenwoche findet in See statt
(Foto: Kirchenwoche/Lichtermesse)
1975   auf der Oberen Siedlung in See entstehen die sog. "Fünflinge"
(Foto: Fünflinge)
(Foto: Fünflinge)
(Foto: Fünflinge)
(Foto: Fünflinge)
    auf dem Friedhof wird eine Gedenkstätte für die Gefallenen des 2. Weltkrieges neben dem Gedenkstein für die Gefallenen des 1. Weltkrieges errichtet
  September nach seiner eigenen aktiven Sportkarriere baut der See'r Boxer Wilfried Günther eine Trainingsgruppe "Boxen" auf und führt diese zu einem kontinuierlichen sportlichen Erfolg
1976   der Bäckermeister Wolfgang Bieneck übernimmt die Geschäfte der Bäckerei von seinem Vater Paul
(Foto: Wolfgang Bieneck)
(Foto: Bäckerei um 1976)
1978 17. Juni Einweihung der optisch moderner gestalteten Altarwand in der See'r Kirche
(Foto: Altarwand)
    die See'r Schule wird insbesondere innen renoviert
(Foto: Schule 1978)
    Baubeginn eines neuen Wohnblockes am Brauweg
(Foto: Wohnblock Brauweg)
(Foto: Wohnblock Brauweg)
  7. Oktober Fußball: Johann Sellmeyer gründet die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Traktor See
1980   in See wird die neue „Blaue Schule“ eröffnet
(Foto: Baubeginn)
(Foto: Schulbau)
(Foto: Schulbau)
(Foto: Schulbau)
1986   Heinz Queisser beendet nach 38 Jahren seine Dienstzeit als Lehrer in See
  14. Dezember Die traditionelle kirchliche Adventsfeier am 3. Advent in der Gaststätte "Zur Guten Quelle" wird von staatlicher Seite verboten. Nur durch den Einsatz eines CDU-Mitgliedes aus der Gemeinde kann eine Ausnahmegenehmigung erwirkt werden.
1987   Ilse Queisser beendet nach 41 Jahren ihre Dienstzeit als Lehrerin in See
    die Turmkugel der Kirchturmspitze wird abgenommen und restauriert
(Foto: Kirche um 1987)
1991   Gründung der Straßen- und Tiefbau GmbH See (70 Beschäftigte)
    nach Auflösung der LPG Pflanzenproduktion „Am Stausee“ und der LPG Tierproduktion „Ernst Thälmann“ wird die Agrargenossenschaft See eG gegründet (46 Beschäftigte)
(Gemälde: Agrargenossenschaft See)
  4. Februar die Diakonissenanstalt Emmaus eröffnet im See'r Schloss das Alterspflegeheim "Heideland"
(Foto: Heideland)
(Foto: Schwester Lore Kempff)
  14. Mai nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wird die Bäckerei Wolfgang Bieneck neueröffnet
1992   Gisela Kleicke beendet nach 36 Jahren ihre Dienstzeit als Lehrerin in See
    die Fläche zwischen Sportplatz und Friedhof wird mit staatlichen Mitteln aufgeforstet
1993   komplexe Modernisierung der 24 Wohnungen im „Neubau“ Koseler Weg
    vor dem Gelände der Kirchhofes wird eine neue Friedhofshalle gebaut
1994 18. Mai die See'r Grundschule „Hermann C.J. Fölsch“ wird nach einer Sanierung wiedereröffnet
1995   Schließung der letzten Postfiliale in See
(Foto: letzte Postfiliale in See)
    Schließung der See'r Kinderkrippe
(Foto: Krippe)
    Anschluss des Ortes an das Erdgasversorgungsnetz
    Ausbau des Telefonnetzes in See
1997 14. März Gründung des Traditions- und Kulturvereins See e.V. unter dem ersten Vorsitzenden Günther Giese
1998 Januar Michael Jahn wird Pfarrer von See, Petershain und Kollm
  30. April ein bei Tiefbauarbeiten wiederentdecktes Sühnekreuz wird als Gedenkstätte eingeweiht und der Öffentlichkeit übergeben
(Foto: Sühnekreuz)
1999   das alte Jagdflugzeug verlässt nach 28 Jahren den Kindergarten
(Foto: Flugzeug)


 

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