Chronik von See
Die Geschichte meiner Heimat
 
 

19. Jahrhundert


1801   Hans Käßler (Großbauer) wird erster bekannter Ortsrichter von See im 19. Jahrhundert
weitere Ortsrichter in diesem Jahrhundert in See waren
1802   Christoph Käßler (Gärtner) wird erster bekannter Kirchvater von See im 19. Jahrhundert
weitere See'r Kirchväter in diesem Jahrhundert waren
1809   Johann Georg Pflug (Schneider) wird erster bekannter Kirchvater von Moholz im 19. Jahrhundert
weitere Moholzer Kirchväter in diesem Jahrhundert waren
1815 18. Mai in Folge der Napoleonischen Kriege gehört See zur Preußischen Oberlausitz und wird dem neu gegründeten Landkreis Rothenburg Regierungsbezirk Liegnitz (Legnica/Schlesien) zugeordnet
1817   letztmalig wird auf Anordnung des Kirchenpatrons in See anlässlich des Reformationsjubiläums ein wendischer Gottesdienst gehalten
1825   Statistik: bei der ersten preußischen Bevölkerungserhebung werden in See 297 und in Moholz 354 Einwohner ermittelt
1827   Gottlob Jurke (Häusler) wird erster bekannter Ortsrichter von Moholz im 19. Jahrhundert
weitere Ortsrichter in diesem Jahrhundert in Moholz waren
1830   Erbauung der ersten Häuser im Gebiet auf "dem Sand“
1832 03. Mai Graf zur Lippe auf Sproitz errichtet am Geburtstag seines dritten Sohnes Otto zwischen See und Sproitz einen Pestaltar aus Basaltsteinen
1836   Gründung einer Maschinenfabrik durch J. E. Christoph in Niesky
1840   der See'r Pastor Johann Traugott Horter gründet eine Dorfbibliothek für das Kirchspiel
1841 04. Januar Aufhebung der Erbuntertänigkeit und des Dienstzwanges für See
    Statistik: die Gemarkung See umfasst 787 ha (78% Dominium-Gutsherrschaft, 13% Dorfbewohner), es gab 3 Bauerngüter
1842   Bau einer Wasserleitung vom Sande und vom Pfarrfeld auf dem See'r Hof
  13. März letzter Gerichtstag in See, die Gerichtsbarkeit ging an das Kreisgericht Rothenburg über
1851   Bildung des ersten Gemeindekirchenrates
1851 7. Dezember Ein Hochwasser überflutet den Ortskern von See
(Zeichnung: Hochwasser - Renè Theurich)
1852   die Kolonie „Moholzer Ziegelscheune“ erhält den Beinnamen „Zeche“
1854   Sproitz trennt sich vom Schulverband See
1855   da die erste Glocke der See'r Kirche gesprungen war, wurden alle drei Glocken umgegossen
(Foto: Glockenweihe)
1857   Statistik: See zählt 79 Hausnummern, 85 Wohngebäude und 107 Familien
1858 20. Juli Theodor Martin Schulze wird Pfarrer in See
1864   der „Eisenbahnkönig“ Bethel Henry Strousberg wird Besitzer und somit Gutsherr von See
1867   die Moholzer Brauerei wird abgebrochen
1874   die Eisenbahnlinie Niesky-Mücka (Kohlfurt/Węgliniec-Horka-Falkenberg) wird gebaut, ihr Verlauf führt durch See
    ein Militärverein wird gegründet
(Foto: Militärverein)
1876   Renovierung der See'r Kirche, die damit insbesondere ihr heutiges äußeres Aussehen gewann
    während der Renovierungsarbeiten wurden unter dem Pflaster des alten Haupteinganges Groschen aus der Zeit von 1400 bis 1425 gefunden
1882   Gründung einer Barackenfabrik durch J. E. Christoph in Niesky
1884   erster Abbau von Basalt und Quarzit am Bauernberg
1886   die See'r Kirche erhält einen massiven Kirchturm
(Foto: Kirchturmbau)
(Zeichnung: Kirche)
(Foto: Kirchenansicht bis 1970)
(Foto: Kirchenansicht bis 1970)
1890   Erbauung des Gasthofes „Zum Waldfrieden“ durch den Schenkenwirt Kreutziger auf der Zeche-Moholz
    der Kaufmann Hermann C.J. Fölsch erwirbt das Moholzer Gut
1892   Franz Bieneck führt in See eine Bäckerei und Kolonialwarenhandlung
(Foto: Franz Bieneck)
(Foto: Bäckerei 1892)
1893   Gründung eines Gesangvereines
(Foto: Gesangsverein)
1895   Minna Wegner beginnt ihre Dienstzeit als Lehrerin in See
1896   aus kirchlichen Aufzeichnungen geht hervor, dass es in Moholz eine herrschaftlichen Schankwirtschaft gab, als deren Pächter ein Karl Friedrich Klar benannt wird
1897   Hermann C.J. Fölsch baut das Helenenheim in Moholz mit einer Kleinkinderschule
(Foto: Helenenheim)
    Gründung des Turnvereins See-Moholz
1898   Der Reichsgraf zur Lippe auf See gründet auf seinem Gute eine Trinker-Heilstätte
1899   die Kirche wird insbesondere innen renoviert
(Foto: Kircheninnenansicht)


 

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